dezember/december
16ter/16th
20uhr / 8pm
balkan tripps
glogauerstr. 21
in order of appearance
foto / malerei
americo dos santos hunguana a.k.a. bocarras -- mapute/berlin
alana richards -- cork/berlin
nobuhiko murayama -- tokyo/berlin
gestaltung
bassem yousri -- kairo
marc birri -- basel/berlin
lesung
dimitri dergatchev -- kazan/berlin
thomas martini -- medias/berlin
film
das zentrum für politische schönheit -- berlin
"schuld"
benjamin teske -- berlin
"try a little tenderness" mit adolfo assor & cosma shiva hagen
"rummel" mit janna horstmann & axel hartwig
musik
big Stu -- dublin/berlin
Joshua T -- Melbourne/Berlin
dj
i. minelli -- berlin
essen
bettina krestel -- medias/berlin
please be punctual. door closes when full
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Dmitri Dergatchev -- Kazan/Berlin
geb. 1977, Grafik-Designer und Fotograf aus Berlin. "Papirossy" ist sein erster, auf russisch geschriebener Roman, den er selbst als "ein großes Gedicht über Arbeiterviertel, Fernosten, Japan und Tod, ein großes Haiku" beschreibt.
Das Buch erschien auf Deutsch bei Matthes & Seitz
http://www.matthes-seitz-berlin.de/scripts/buch.php?ID=426
Thomas Martini -- Medias/Berlin
liest aus seiner Novelle „und“.
http://dasneuenormal.blogspot.com/
Américo dos Santos Hunguana a.k.a Bocarras -- Mapute/Berlin
born in Maputo, Mozambique. Lives and works in Berlin, Germany
Some of the photos in this exhibition are part of my project called “Karl Marx Strasse” that I have been working on for about a year. The idea is to compare the Karl-Marx-Straße in Berlin and the Avenida Karl-Marx in Maputo. In my point of view, both streets have much in common besides their name. One finds there mostly small Arab, Turkish and Indian shops, small immigrant businesses and it seems like an irony to me that in these streets, capitalism has gained ground. I am investigating with my photography the reality of immigrants and that this has nothing in common with the ideas of Karl Marx, the propagator of socialism.
Alana Richards -- Cork/Berlin
Initially abandoning Ireland for Paris, Alana somewhat accidently relocated to Berlin around 4 years ago. She has had frequent solo and group exhibitions in the city and all over Europe and currently works from a basement atelier a stones throw from Gorli Park.
Her work is heavily influenced by classical portraiture but draws on a wildly eclectic source base, resulting in an unnnerving magnetism rooted in the uncanny and discomfort.
Nobuhiko Murayama -- Tokyo/Berlin
http://nobuhikomurayama.net/nobuhiko_murayama_website/cv.html
Marc Birri -- Basel/Berlin
Verzweigungen
Wie bindet man einen Baum in einen Gestaltungsprozess ein? Wie kann das volle Potential einzelner Äste genutzt werden? Um ein Verständnis von der Natur gegebenen Form zu entwickeln, digitalisierte ich eine Buche mit einem 3D Laserscanner. Ziel war es Objekte zu schaffen, die auf die Form der Äste reagierten. Es gestaltete sich schwierig, die Äste in bestimmte Funktionen oder Formen zu zwängen. Deshalb sollten sie die Funktionen und Formen der Möbel bestimmen. Mein Konzept unterstreicht die Vielfältigkeit der individuellen Figur und die Objekte übernehmen die Charaktereigenschaften des Astes.
Bassem Yousri -- Kairo
born 22. Dec 1980 lives and works in Cairo.
Egyptian visual artist and independent film maker.Bassem was born in Algeria in 1980 and raised in Cairo, Egypt. Yousri received his BFA in painting from the School of Fine Arts in Cairo in 2003, and his MFA in painting, drawing and sculpture from Tyler School of Art, Temple University in Philadelphia in 2009. Yousri was the recipient of a Fulbright Art’s Grant in 2006, and a fellowship from Kala Art Institute in Berkeley, California in 2010.
The Project:
This is an initiative aiming to spread awareness and fight extremism, violence and corruption. Each word was printed as as poster and hung around Cairo in time of the revolution and till now, and is travelling to other corners of the world. The project was presented on Facebook and every person who had something to express against any kind of unfairness or evil in one word could participate and it would be printed and hung. It spreads awareness and awakens resistance through the current events.
Das Zentrum für politische Schönheit -- Berlin
ist eine Denk-, Gefühls- und Handlungsfabrik für politische Poesie und kümmert sich um die Umsetzung des Traums der Humanität. Grundanliegen sind: eine Rekonzeptualisierung des Kampfes um die Menschenrechte, eine humanitäre Kurskorrektur der Gegenwart und die Verhinderung genozidalen Massensterbens.
Das Kernkonzept besteht in der “Retrospektivierung” der Gegenwart (Schillers 9. Brief): im Dienste zukünftiger Historiker sammelt das ZPS Beweise und hinterlegt gezielt Botschaften, die das Verborgene unserer Zeit anzeigen. Das ZPS geht für die Geschichte des 21. Jahrhunderts systematisch von zwei nie dagewesenen Völkermorden in Afrika und Asien aus, welche die westliche Zivilisation einmal mehr unvorbereitet (in eigener Terminologie: “völlig überraschend”) treffen. Wir suchen alle Arten von Kreativschaffenden und Völkerrechtlern zur Unterstützung. Gründer und Chefunterhändler: Philipp Ruch.
Philipp Ruch: http://politicalbeauty.de/center/Vita_Ruch.html
"Schuld"(16 min.)
Margarete Wegener steht vor den Trümmern ihrer Existenz: Entlassung in einer Welt, die Spekulationen auf Nahrungsmittelpreise nicht länger duldet.
Eine Dokumentation, die in das Innenleben einer hochtalentierten Fondsmanagerin des größten ETF auf Nahrungsmittel und in das Fleisch unserer Zivilisation blickt – zersetzt vom Bewusstsein darüber, was getan und was vergessen wird.
Benjamin Teske -- Berlin
(* 1983 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor.
2006 begann er sein Studium für audiovisuelle Medien an der TF Berlin, wo er auch seine erste Regiearbeit, einen Kurzfilm mit dem Titel „Try a Little Tenderness“ nach der Vorlage „Un peu de tendresse“ des französischen Autors Martin Page mit Cosma Shiva Hagen und Adolfo Assor in den Hauptrollen drehte. Dieser Film wurde für den deutschen Nachwuchsfilmpreis 2009 nominiert.
Im Zuge der Plagiatsdiskussion um das Werk Helene Hegemanns entdeckte er auf einen Hinweis hin „frappierende Ähnlichkeiten“ zwischen seinem Kurzfilm „Try a Little Tenderness“ und der in Vice abgedruckten Kurzgeschichte Hegemanns Die Spiegelung meines Gesichts in der Erschaffung der Welt. Sein Film lief 2009 beim Festival des Max Öphuls Preis in Saarbrücken, an dem auch Hegemann teilnahm. In einer E-Mail an das Magazin bat Hegemann vor der Veröffentlichung um eine Widmung an Teske. Dieser Bitte kam Vice jedoch nicht nach, weil man zum damaligen Zeitpunkt die Tragweite dieser Widmung nicht erkannte. Hegemann sah ihre "Anleihen" als Hommage an den Film, was sie jedoch nicht davon abhielt, alle Schuld von sich zu weisen: "Da versucht jemand, auf den Zug aufzuspringen und von der Hetze gegen mich zu profitieren." Hingegen möchte Benjamin Teske lediglich, dass - wenn überhaupt - die Textvorlage Martin Pages gewürdigt wird.
“Try a little Tenderness” (Drehbuch / Regie) (12 min.)
Der alte Wolfgang hat seine besten Jahre hinter sich. Alleine sitzt er in einer Bar und wartet auf eine junge hübsche Unbekannte. Gibt es sie wirklich oder ist es nur seine Einbildung?
„Try a Little Tenderness“ ist eine Geschichte über die Liebe und Reue, in der ein kleines bisschen Zärtlichkeit alles bedeutet.
Ein Film von Benjamin Teske mit Adolfo Assor & Cosma Shiva Hagen
Kamera: Constanze Schmitt
Schnitt: Gregor Bartsch
“Rummel” (Drehbuch / Regie) (7 min.)
Durchs wilde Wasser, in steilen Kurven, über Berg und Tal, inmitten von flackernden Lichtern und niedergestreckten Schießbudenfiguren, mit Höhenkoller und Geschwindigkeitsrausch stellt man fest: Die Liebe ist ein Karussel, im Kreis herum und viel zu schnell.
Ein Film von Benjamin Teske mit Janna Horstmann & Axel Hartwig.
Kamera: Constanze Schmitt & Florian Mag
Montage: Henrike Dosk
Big Stu -- Dublin/Berlin
I, Big Stu, am, first and foremost, about enjoyment. The need to enjoy myself permeates throughout everything i do from the videos to the lyrics to the delivery to the live show. See here for more http://www.youtube.com/user/MCStupendous.
I hope that when you watch me enjoy myself, you will enjoy yourself. This is my manifesto, plain and simple. Come and see me and, well, enjoy. +
Joshua T -- Melbourne/Berlin
Berlin-based Melbourne electroindiepop artist Joshua T paints technicolor sheets of beat driven kaleidoscopic bliss which transform his nostalgia and aching melancholia into sun-drenched anthems of jubilation.
Recently, JT toured Iceland and featured at the Reykjavik Melodica Festival 2011 and is now halfway through completion of his debut album in the confines of his home studio in Berlin with The Todd Brothers (Oscar Dawson and Joe Franklin – Dukes of Windsor/Planet Love Sound) taking mixing/co-production.
Joshua T’s explosive live show has been likened to the alluring energy and looping of Tune-Yards as he weaves a vivid tapestry of sound, employing his loop pedal and layering his guitar, vocals and beatboxing. The sound is somewhat reminiscent of his influences, “the best bits” as one fan described, LCD Soundsystem, Talking Heads, Twin Shadow & Fever Ray.
I. Minelli -- Berlin
Von der Rapmusik aus den 90er Jahren geprägt, freu ich mich auch die alten Platten mal wieder heraus kramen zu dürfen. Mittlerweile orientiert sich meine Musik in die Richtung Minimal und Techhouse und in den Sommermonaten bin ich auf dem einen oder anderen OpenAir zu hören und zu sehen, sowie rund um die SDW Neukölln bzw. Bars und Clubs in Neukölln.
Bettina Krestel -- Medias/Berlin
Transylvanian Simple Food
Wenn ich das Schwein bis Freitag geschlachtet, meinen Garten abgeerntet und dann auch noch das Brot aus dem Ofen herausgeholt habe, dann könnt ihr euch an den Ergebnissen laben ...
cormac / thomas / tom
